Wir haben 1 Zuchtpaar Aras, der Hahn ist Hellrot, die Henne Gelbbrust. Dieses Paar hat sich durch Zufall gefunden (Liebe auf den ersten Blick). Da die Tiere so gut harmonierten, haben wir sie nicht mehr getrennt.
Sie erbrüteten im Jahr 2004 die ersten Jungtiere. Von diesen Jungtieren behielten wir eine Hybridara-Henne für unsere Zucht.

Diese beiden Hybridaras brachten wir in einer Voliere unter.
Innenvoliere
- Breite
- 1,4 m
- Länge
- 3,2 m
- Höhe
- 2,5 m
Außenvoliere
- Breite
- 1,5 m
- Länge
- 3,2 m
- Höhe
- 2,5 m
Die beiden Hybriden entwickelten sich bis zur Geschlechtsreife gut und sind außergewöhnlich bunt.
Im Jahr 2009 – der Hahn war sieben Jahre alt, die Henne 5 Jahre – wurde der Hybridara-Hahn extrem brutlustig und jagte die Henne so lange durch die Voliere, bis sie Zuflucht im Nistkasten suchte. Der Stress wurde der Hybridara-Henne zu viel, sie fing sich im Nistkasten an zu rupfen. Als wir dies bemerkten, trennten wir im Oktober 2009 beide Tiere. Der Hahn kam in eine Gruppe von Jungvögeln, die Henne in eine Großvoliere von 80 m² zu anderen Aras.
Im Jahr 2010 blieben beide getrennt. Wir hofften, dass sie das Rupfen lässt und wieder schön wird. Doch die Henne rupfte sich auch ohne Stress und ohne Hahn.
Im Januar 2011 brachten wir wieder beide Hybriden in ihre Voliere, in der sie aufwuchsen. Der Hahn wurde im Februar 2011 schon brutlustig, doch zu unserer Verwunderung umsorgend brav, keinerlei Aggressivität – er saß den ganzen Tag mit seiner Henne im Nistkasten.
Dann das erste Ei. Die Henne legte 3 Eier. Von diesen drei Eiern waren zwei befruchtet.
Da alle Papageienzüchter behaupten, Hybride seien unfruchtbar, wollten wir nichts dem Zufall überlassen und nahmen die geschlüpften Jungtiere in die Handaufzucht. Sie entwickelten sich prächtig.

Vom 1. bis 14. Tag blieben beide Küken im Grumbach-Brutapparat, bei anfangs 37,2 Grad, bis 35 Grad fallend nach 14 Tagen. Die ersten 14 Tage Fütterung alle 3 Stunden – wir füttern auch nachts um 3 Uhr.
Nach 14 Tagen kamen die Küken in eine Grumbach-Aufzuchtbox bei anfangs 35 Grad, fallend mit zunehmendem Alter bis 26 Grad.
Wir lassen unsere Aras bis zum Alter von 12 Wochen in der Aufzuchtbox, danach kommen sie in Kunststoffwannen von Ikea bei einer Raumtemperatur von 26 Grad.
Vom ersten Tag an bekamen unsere 2 Aras Nutribird A19 Handaufzuchtfutter von Versele-Laga und 1× pro Woche Laktobazillen PT12. Anfangs 30 ml pro Mahlzeit, mit zunehmendem Alter bis zu 120 ml pro Mahlzeit.

Beringt werden unsere Hybriden mit 14-mm-Hartaluminium-Ringen.
Wir sind nicht gegen eine Hybridara-Zucht, denn die Tiere sind farblich einzigartig und sehr intelligent.
Wir haben im Jahr 2022 einen ganz schönen Mischling aufgezogen.
Die Elterntiere: Mischling (Gelbbrust × Hellroter Ara) und Dunkelroter Ara.